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Die Kreislaufwirtschaft ist für uns – und für das Bauwesen im Allgemeinen – ein relativ neuer Bereich. Ganz gleich, welche Standorte wir erschließen oder welche Materialien wir verwenden und recyceln – wir wollen die Art und Weise unserer Bauausführung verändern, um einen Punkt zu erreichen, an dem wir mit Überzeugung erklären können, dass wir Gebäude nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft bauen, betreiben und verwalten.

Zirkulärer Bau beginnt mit der Entwicklung von Brachland

Kreislaufwirtschaft im Bauwesen beginnt mit der Entwicklung von Industriebrachen. Einer der Hauptgründe für unser Bestreben, zu 100 Prozent alte Industriebrachen und -flächen zu sanieren, besteht darin, deren zirkuläres Potenzial zu kapitalisieren. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Rückgewinnung und Entfrachtung von Flächen, um diesen ein zweites Leben zu geben und den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch die Umnutzung und das Recycling historischer Materialien können wir die Verknüpfung zur Vergangenheit erhalten und gleichzeitig die Auswirkungen unseres Tuns auf die Zukunft minimieren.

Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln

Unser erster Schritt besteht immer in der Optimierung des Ressourceneinsatzes und der Reduzierung von Materialverschwendung. Das ist auch der Grund, warum wir während des Baus keine über den tatsächlichen Bedarf hinausgehenden Materialien als Vorsichtsmaßnahme beschaffen. Und sollte es einmal dazu kommen, dass wir für ein Bauprojekt nicht die benötigen Ressourcen finden können, analysieren wir immer zunächst die Verfügbarkeit lokal erhältlicher, recycelter Rohmaterialien und Baustoffe. Auch wenn wir in diesem Bereich noch nicht unser Ziel erreicht haben, werden wir Richtlinien für die nachhaltige Beschaffung ausarbeiten, um den Einkauf aller Baumaterialien zukünftig steuern zu können. Wir werden zudem Maßgaben für die Wiederverwendung und das Recycling während der Instandhaltung entwickeln.

Schon gewusst?

Würde die gesamte Welt die gleichen Mengen Kraftstoff, Nahrungsmittel, Land und Holz verbrauchen wie wir in Europa, wären laut dem WWF und dem Global Footprint Network 2,8 Planeten notwendig, um die gesamte Menschheit zu versorgen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, neue Wege zu finden, um mit weniger mehr zu erreichen, damit Europäer besser leben können, ohne mehr als ihren gerechten Anteil zu verbrauchen.

Wir verschwenden keinen Abfall

Des einen Abfall ist des anderen Schatz. Im Jahr 2021 beginnen wir mit der Überprüfung aller Bau- und Abbruchabfälle auf die Eignung für Neubauten und Sanierungen. Bis 2022 wollen wir unsere Prozesse so anpassen, dass 100 Prozent der aus der Bauphase stammenden Abfälle (nach Gewicht) nicht mehr auf Deponien abgelagert werden. Darüber hinaus wollen wir bis 2025 Daten über die während des Geschäftsbetriebs in allen Gebäuden entstehenden Abfälle sammeln sowie bis 2030 während aller Entwicklungen von Industriebrachen eine Kreislaufwirtschaft bei Abrissen erzielen.

Kostbare Energie und Wasser sparen

Energie und Wasser sind die zwei wertvollsten natürlichen Ressourcen, die in Logistikeinrichtungen verbraucht werden. Im Rahmen unseres Versprechens, natürliche Ressourcen zu sparen, installieren wir an unseren Objekten Anlagen zur Sammlung und Wiederverwendung von Regenwasser sowie natürliche Drainagesysteme auf Parkplätzen. Wir installieren auch Photovoltaik-Solaranlagen, die regelmäßig den Bedarf unserer Kunden übersteigen, sowie Wärmerückgewinnungssysteme für die Erfassung und Wiederverwertung von einem Drittel der gesamten Wärmeenergie.