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Unser wissenschaftsbasiertes Ziel

Im Jahre 2015 schrieben die Staats- und Regierungschefs der Welt in Paris Geschichte, als sie sich darauf einigten, die globale Erwärmung auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Klimawissenschaftler hatten seit Jahrzehnten Alarm geschlagen; nun hat die Welt endlich auf sie gehört.

Spulen wir vor in die 2020er-Jahre – Nationen auf der ganzen Welt haben einige der ehrgeizigsten Nachhaltigkeitsziele seit Menschengedenken verabschiedet. Das war eine bemerkenswerte Beschleunigung. Doch wenn wir die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise wirklich vermeiden wollen, müssen wir unserer Meinung nach noch weiter gehen – und schneller. Wissenschaftsbasierte Ziele sind ein verbindlicher und transparenter Weg für Unternehmen, die Brücke zwischen ihren Klimaschutzmaßnahmen und den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft zu schlagen.

Kleine Zahlen machen einen großen Unterschied

Warum sind wissenschaftlich begründete Ziele wichtig?

Wenn wir alle nationalen Pläne zur Verringerung des CO2-Ausstoßes auf globaler Ebene durchrechnen, befinden wir uns immer noch auf dem Kurs hin zu einer Erwärmung von über 2 °C (oder sogar mehr). Der Unterschied zwischen 1,5 und 2 °C mag unbedeutend erscheinen, aber der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, oft als Weltklimarat bezeichnet) warnt uns, dass in Wirklichkeit alles über 1,5 °C katastrophal wäre. Für uns bei Goodman ist das kein Grund, die Hoffnung zu verlieren – wir sehen es vielmehr als Handlungsaufforderung. Deshalb schließen wir uns der SBT-Initiative an und verpflichten uns, mehr zu tun, um das Ziel von 1,5 °C zu erreichen.

Die Kluft zwischen Klimamaßnahmen und Klimawissenschaft überbrücken

Was sind wissenschaftlich begründete Ziele?


Die „Science Based Target Initiative“ (SBTi) mobilisiert Unternehmen, ihre Klimaschutz-Maßnahmen mit den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft in Einklang zu bringen. Die SBTi wurde als Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) ins Leben gerufen – sie setzt einen neuen Goldstandard für die Corporate Sustainability im 21. Jahrhundert. Bis heute haben sich mehr als 2.000 Unternehmen im Wert von Billionen US-Dollar verpflichtet, nach den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft zu handeln. Wir sind stolz darauf, uns ihnen anzuschließen.

 

Unser Versprechen, mehr zu tun

Was ist unser wissenschaftsbasiertes Ziel?

Die Emissionen eines jeden Unternehmens sind unterschiedlich – und ihre wissenschaftlich fundierten Ziele sollten es auch sein. Goodman hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2030 die absoluten Scope-1+2-THG-Emissionen um 70 % und die relativen Scope-3-Emissionen um 55 % zu reduzieren, ausgehend vom Vergleichsjahr 2019. Kurz gesagt bedeutet dies, dass wir der erste große Entwickler von Logistikimmobilien sind, der einen wissenschaftlich fundierten, extern validierten Weg in Richtung einer 1,5 °C-Zukunft eingeschlagen hat. Aber wir werden nicht der Letzte sein

 

Messen, reduzieren und dann ausgleichen – immer in dieser Reihenfolge

Wie werden wir unser wissenschaftsbasiertes Ziel erreichen?

Von Scope 1 bis 3, von vor- bis nachgelagert, folgt unsere Strategie zur Kohlenstoff¬reduzierung dem immer gleichen Ansatz. Zuerst messen wir, um zu verstehen, wo und wann Emissionen entstehen; dann reduzieren wir sie so weit wie möglich; und dann – und nur dann – gleichen wir aus, was gegebenenfalls noch übrigbleibt. Wir werden dies bis zum Jahr 2030 tun, um unseren Kohlenstoff-Fußabdruck gemäß unserer SBT-Verpflichtung zu reduzieren. Danach werden wir uns wieder neue und ehrgeizigere Ziele setzen, die auf den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft basieren, um weiter unseren Teil zu unserem gemeinsamen Vorstoß in Richtung einer emissionsfreien Wirtschaft beizutragen.