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Reduzierung und Wiederverwendung von Bauabfällen im Rahmen im Madrid Gate I

Mit 800 Tonnen pro Jahr machen Bau- und Abbruchabfälle 32 % des gesamten Abfallaufkommens in Europa aus. 

Unser Ziel ist es, Abfälle aus unseren Bauprojekten wieder in den Betriebskreislauf zurückzuführen und die Wertschöpfung aus den verwendeten Materialien zu maximieren. Auf diese Weise können wir unsere Auswirkungen auf die Umwelt erheblich reduzieren und uns als gutes Vorbild für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen einsetzen. 

Kreislauforientiertes Bauen beginnt mit der Erschließung von Brachflächen

Das Madrid Gate I ist Teil eines ehrgeizigen Goodman-Projekts zur Reindustrialisierung und Wiederbelebung von mehr als 168.000 m² brachliegendem Land. Der frühere Inhaber hatte an diesem Standort eine Produktionsstätte, ließ das Grundstück aber nach der Umgestaltung ungenutzt. Mit dem von Goodman durchgeführten Brachflächen-Renovierungsprojekt wurde das Gelände, das eine verfügbare Fläche von 33.200 m² mit 3.380 m² Bürofläche bietet, nun wieder nutzbar gemacht.

Altem Material neues Leben schenken

Der erste Schritt unseres kreislauforientierten Bauprozesses bestand darin, herauszufinden, welche Materialien vorhanden und für eine Wiederverwendung geeignet waren. Dies erfolgte in Zusammenarbeit mit CoCircular, einem Abfallmanagementdienstleister, der die vollständige Rückverfolgbarkeit jedes Abfallstroms gewährleistet. Dank der Erfahrung von CoCircular in der Abfallüberwachung, der Schulung der Mitarbeiter und der Überwachung der Abfallsortierung vor Ort konnten wir die Menge der wiederverwendeten Abfälle in unserem Projekt maximal ausschöpfen. CoCircular übergab alle Materialien ausgewählten Entsorgungsunternehmen, welche sie optimal für die Wiederverwendung, ein Recycling oder zur Energierückgewinnung aufbereiteten.

Prozess und Ergebnisse

Unterscheidung der einzelnen Abfallarten
+ Erde: Nicht kontaminiert.
+ Ungefährliche Abfälle: Beton, Holz, Metalle, Kunststoff, Pappe, Isolierung und Gips.
+ Gefährliche Abfälle: Aerosole, kontaminierte Metallbehälter, kontaminierte Kunststoffbehälter und Absorptionsmittel.
+ Assimilierbare Abfälle: Organische Abfälle, Verpackungen, Papier und Pappe.

Unterscheidung der einzelnen Containertypen
+ Ungefährliche Abfälle: Beton (6m³), Holz (20m³), Metalle (6m³), Kunststoff (6m³), Pappe (6m³), Isoliermaterial (6m³) und Gips (6m³).
+ Gefährliche Abfälle: Aerosoldosen (220 Liter), kontaminierte Metallbehälter (220 Liter), kontaminierte Kunststoffbehälter (220 Liter) und Absorptionsmittel (220 Liter).
+ Assimilierbare Abfälle: Organische Abfälle (120 Liter), Verpackungsabfälle (120 Liter), Papier und Pappe (120 Liter).

Häufigkeit der Containerabholung
+ Ungefährliche Abfälle: Die Container wurden je nach Aufkommen wöchentlich oder monatlich abgeholt.
+ Gefährliche Abfälle: Die Container wurden je nach Aufkommen viertel- oder halbjährlich abgeholt.
+ Assimilierbarer Abfall: Die Behälter wurden wöchentlich abgeholt: Organische Abfälle (120 Liter), Behältnisse (120 Liter), Papier und Pappe (120 Liter).

Handling und finaler Bestimmungsort:
+ Ungefährliche Abfälle: Container - Behandlungsanlage - Endverwalter (je nach Abfall Tecmasa, Carpa, Ferimet, usw.). Halden und Inertstoffe - Valorisierung vor Ort.
+ Gefährliche Abfälle: Fässer - Behandlungsanlage - Kontrollierte Ablagerung von gefährlichen Abfällen.
+ Assimilierbare Abfälle: Behälter - Behandlungsanlage für feste Siedlungsabfälle - Verwaltung durch die lokale Behörde (EELL).

Tracking der prozentualen Anteile der Abfälle in der Verwertung:
+ Ungefährliche Abfälle: Beton (100 %), Holz (100 %), Metalle (98 %), Kunststoffe (75 %), Pappe (85 %), Isoliermaterial (100 % Rückgewinnung), sowie Gips (82 %) und Inertabfälle (100% Verwertung "in situ").
+ Gefährliche Abfälle: Aerosolfässer (0%), kontaminierte Metallbehälter (0%), kontaminierte Kunststoffbehälter (0%) und Absorptionsmittel (0%).
+ Assimilierbare Abfälle: Organische Abfälle, Verpackungen, Papier und Pappe. Die genaue Verwertung ist uns nicht im Detail bekannt (Verwaltung der lokalen Gebietskörperschaft), gemäß unserer Annahme etwa 73 %.