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Die Minimierung der Emissionen und Umweltauswirkungen neuer Projektentwicklungen hat für uns immer höchste Priorität. Aber wir haben festgestellt, dass wir für Klimaneutralität noch weiter gehen müssen – aus diesem Grund sorgen wir für einen Ausgleich der Emissionen, die wir nicht vermeiden können.

Warum wir für einen Ausgleich sorgen

Wir wissen, dass die CO2-Kompensation nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Sie ist für uns auch kein Freibrief für Umweltverschmutzung, Emissionen oder den Verbrauch natürlicher Ressourcen. Sie ist immer der letzte Ausweg, um uns zu helfen, unser Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Der erste Schritt ist die Berechnung und das Verständnis der Auswirkungen, die unsere Baustellen haben. Der zweite Schritt ist die Prüfung jeder möglichen Option zur Verringerung dieser Auswirkungen. Erst dann planen wir einen Ausgleich über CO2-Gutschriften für all die Emissionen, die wir nicht eliminieren konnten.

Was wir ausgleichen 

Wir glauben, dass wir für einen wahrhaftigen Umweltschutz mehr als nur unser direktes Umfeld betrachten müssen.

Wenn wir die tatsächliche CO2-Bilanz unserer Projekte analysieren, führen wir Lebenszyklusbewertungen durch, um mehr als nur die während des Baus verbrauchten Energiemengen und Ressourcen zu betrachten. Wir betrachten auch die vorgelagerten Aspekte der Rohmaterialgewinnung bis hin zur Transformation dieser Materialien in sekundäre Baustoffe und Waren sowie deren Transport an unsere Baustellen. Beim Bau unserer Logistikeinrichtungen berücksichtigen wir alle diese vorausgehenden Emissionen bei der Berechnung unserer Verantwortung für die Reduzierung und die CO2-Kompensation.

Schon gewusst?

Laut dem letzten IPCC-Bericht, der im August 2021 veröffentlicht wurde, sind wir schon jetzt mit einer Zukunft konfrontiert, in der sich die Erde mit höchster Wahrscheinlichkeit um mindestens 1,5 Grad Celsius erwärmen wird. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck so weit wie möglich reduzieren müssen. Gleichzeitig müssen wir alle unvermeidlichen Emissionen ausgleichen, um die Auswirkungen unseres Tuns auf das schon jetzt hochbelastete Klima weiter zu begrenzen.

Wie wir ausgleichen 

Das wichtigste Kriterium für alle von uns unterstützten Initiativen zum CO2-Ausgleich ist, dass diese strengen und anerkannten internationalen Standards entsprechen und durch The International Carbon Reduction and Offset Alliance (ICROA) zertifiziert sind. Darüber hinaus suchen wir auch nach Projekten, die entweder auf unsere eigenen Nachhaltigkeitsziele wie saubere Energie, Biodiversität und menschliches Wohlbefinden ausgerichtet sind, oder sich an den von der UN formulierten Zielen zur nachhaltigen Entwicklung orientieren.

Eine der Kompensationsinitiativen, die wir sehr gern unterstützen, ist das Kariba-Waldschutzprojekt in Simbabwe. Diese Initiative wurde angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage in Simbabwe und der weit verbreiteten Abholzung in der Region ins Leben gerufen. Das Ziel: Wälder zu retten, Wildtiere zu schützen und gleichzeitig das Leben zu verbessern. Durch den Schutz von fast 800.000 Hektar Wald bildet Kariba einen sehr breiten Korridor für die biologische Vielfalt im Norden Simbabwes, der viel Raum für die Heilung von Ökosystemen und Förderung von Gemeinden bietet.

Seit seinem Start im Jahr 2011 hat das Kariba-Projekt Millionen Tonnen von Kohlendioxid-Emissionen vermieden, indem es Wälder geschützt und die wichtige biologische Vielfalt gefördert hat. Gleichzeitig wurde die nachhaltige regionale Entwicklung sowie die Autonomie und das Wohlergehen der lokalen Gemeinden unterstützt. Die von der ICROA akkreditierte Initiative zum Ausgleich von CO2-Emissionen wird von South Pole betreut, einem führenden Anbieter von Klimalösungen – daher sind wir zuversichtlich, dass Kariba auch in Zukunft viel Gutes bewirken wird.

Lesen Sie hier mehr über die Kariba Forest Protection Initiative

Kariba project